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Aktuelle Studie: krank und trotzdem arbeiten

-Lesezeit: 4 Minuten
Studie: trotz Krankheit arbeiten

Ob Husten oder Schnupfen. Im Büro sitzend oder von zu Hause aus. Viele Beschäftigte gehen trotz Krankheit einer Tätigkeit nach. Das Zeigen Zahlen einer aktuellen Studie.

Ein Viertel geht häufig arbeiten trotz Krankheit

Trotz Krankheit arbeiten. Das haben laut einer aktuellen Studie der TK knapp 25 Prozent der Befragten häufig oder sogar sehr häufig gemacht.

Fast die Hälfte tut dies manchmal oder selten. Nur 26,9 Prozent ruhen sich aus und arbeiten nie, wenn Sie krank sind.

Altersunterschiede ersichtlich

Je älter die Teilnehmer waren, desto höher der Anteil derer, die trotz Krankheit nicht gearbeitet hatte. Bei den über 60-Jährigen lag der Anteil bei 75 Prozent.

Gegenteiliger sieht es dagegen in den jüngeren Altersgruppen aus. Bei den unter 29-Jährigen sind 51,3 Prozent nicht zur Arbeit gegangen. Bei den 30- bis 39-Jährigen waren es dagegen bloß 46,7 Prozent.

Unternehmensgröße ein Faktor

Ein wichtiger Faktor, ob Menschen krank zur Arbeit gehen, ist unter anderem die Größe des jeweiligen Unternehmens.

Laut der Studie war bloß 11 Prozent der Menschen nie krank auf Arbeit bei einer Unternehmensgröße von 50 bis 499 Beschäftigten. Bei Unternehmen mit einer Größe von 500 bis 1.000 Beschäftigten lag der Anteil bei 23 Prozent. Ein absoluter Anstieg um satte 12 Prozent.

Zufriedenheit ebenfalls mitentscheidend

Ebenfalls relevant wie interessant: Die Mitarbeiterzufriedenheit spielt eine Rolle. Was bedeutet das?

Je zufriedene die Angestellten sind, desto häufiger gehen Sie trotz Krankheit auf die Arbeit. Die Studie führt hierzu intrinsische Motive an, welche sich durch die Verbundenheit mit dem Arbeitgeber zeigen.

Unternehmen in der Verantwortung

Diese Erkenntnis ist nur bloß interessant. Sie birgt ebenfalls großes Risikopotenzial. Sowohl für Arbeitnehmer*innen als auch Arbeitgeber.

Denn Unternehmen und Firmen müssen sich Ihrer sozialen Verantwortung noch stärker bewusstwerden. Es gilt, sich schützend vor die Mitarbeiter*innen stellen. Besonders die motivierten Angestellten*innen müssen geschützt werden. Zuallererst vor sich selbst.

Gleiches gilt für die Mitarbeiter*innen. Wer langfristig gesund und leistungsfähig bleiben will, muss von Zeit zu Zeit auf seinen Körper hören. Und sich eine Auszeit gönnen.

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