FDP will 450-Euro-Grenze dynamisieren

Arbeitsmarkt

Ein aktueller Gesetzentwurf der Bundestagsfraktion der FDP sieht vor, die Entgeltgrenze für geringfügig Beschäftigte von aktuell 450 Euro zu „dynamisieren“. Das bedeutet, dass die Grenze fortan an die Entwicklung des allgemeinen Mindestlohns gekoppelt werden soll. Dasselbe Vorgehen ist im vorliegenden Entwurf auch für die Grenze der „Gleitzone“ geplant, diese Grenze liegt aktuell bei 850 Euro.

Begründet wird der Vorstoß damit, dass die genannten Grenzen seit mehreren Jahren nicht angehoben wurden und insofern keine Anpassung an die Entgeltentwicklung im Lande stattgefunden hätte.

Dem Gesetzentwurf zufolge soll die Entgeltgrenze für geringfügig Beschäftigte 2019 auf das 60-fache des allgemeinen Mindestlohns pro Stunde erhöht werden (2019: 9,19 Euro). In Zahlen ausgedrückt läge diese Grenze dann bei 551,40 Euro. Für Beschäftigte in der Gleitzone soll die Grenze 2019 auf das 145-fache des allgemeinen Mindestlohns pro Stunde steigen, also auf 1.332,55 Euro.

Quelle: Deutscher Bundestag

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