Flexibilität ist Trumpf

19 Oktober 2017 - - Das Lesen dieses Beitrages dauert 2 Minuten
Arbeitsmarkt

Das klassische Angestelltenverhältnis stirbt aus

Wer als Projekt- oder Zeitarbeitnehmer, befristet Beschäftigter oder freiberuflich arbeitet, ist kein klassischer Angestellter. Man mag meinen, dass diese flexiblen Beschäftigungsformen ob ihrer mangelnden Sicherheit bei den Betroffenen unattraktiv sind und nur aus Not oder mangels Alternative eingegangen werden. Die Studie „NextGen – Arbeitsmodelle der Zukunft“ legt allerdings das Gegenteil nahe, denn den Antworten der im Auftrag der Manpower Group in 12 europäischen Ländern befragten 9.500 Menschen zufolge können sich 77 Prozent vorstellen, Arbeitszeitmodelle jenseits des klassischen Angestelltenverhältnisses zu nutzen - und zwar unabhängig davon, in welcher Form sie heute beschäftigt sind. Gründe hierfür sind der Wunsch, das eigene Einkommen kurzfristig aufzustocken, sich weiter zu qualifizieren oder das Zusammenspiel aus Arbeit und Privatleben flexibler gestalten zu können.

78 Prozent der Menschen in neuen flexiblen Arbeitsformen schätzen daran die Möglichkeit, neue Fähigkeiten zu erwerben. Doch auch Menschen in klassischen Arbeitsverhältnissen erkennen häufig die Vorteile dieser Arbeitsmodelle. So finden 31 Prozent der Befragten diese
Modelle attraktiv, weil verschiedene Stellen und Positionen ausprobiert werden können. Jeweils ein knappes Fünftel reizt der mögliche Verdienst bzw. die Perspektive, mehr Zeit mit der Familie zu verbringen.

Trotz der Offenheit vieler Beschäftigter hierzulande für das Thema flexible Arbeitsmodelle ist Deutschland kein Vorreiter auf diesem Gebiet, sondern bildet gemeinsam mit den Niederlanden und Japan die Gruppe der Länder mit der geringsten Akzeptanz für „NextGen-Arbeit“. In Schwellenländern wie Indien und Mexiko, aber auch in Industrienationen wie den USA, Großbritannien, Italien und Australien sind diese Alternativen zum klassischen Angestelltenverhältnis begehrter.

Die Studienergebnisse kompakt als Infografik sowie den internationalen Bericht finden Sie über diesen Link: http://bit.ly/2xJw4lC

Quelle: Studie „NextGen – Arbeitsmodelle der Zukunft“ der Manpower Group

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