Jeder Fünfte arbeitet atypisch

Arbeitsmarkt

Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes ging jeder fünfte Erwerbstätige zwischen 15 und 64 Jahren im Jahr 2016 einer atypischen Beschäftigung nach. Nach Angaben der Statistiker blieb der Anteil der atypisch Beschäftigten in den letzten drei Jahren damit nahezu unverändert.

Zu den Erwerbsformen der atypischen Beschäftigung zählen Beschäftigte mit geringfügiger oder befristeter Hauptbeschäftigung, ferner Arbeitnehmer in Teilzeit bis 20 Stunden und Leiharbeitnehmer.

Die absolute Zahl der atypisch Beschäftigten vergrößerte sich 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 121.000 Menschen auf 7,7 Millionen. Da die Zahl an Erwerbstätigen in so genannten Normalarbeitsverhältnissen ebenfalls um 808.000 auf 25,6 Millionen stieg, blieb die Quote der „Atypischen“ konstant.

Innerhalb der atypischen Beschäftigung nahm der Anteil an befristeten Beschäftigungen leicht auf 7,2 Prozent zu, ebenso wie jener der Leiharbeitnehmer, die nun auf 2,0 Prozent kommen. Rückgänge verzeichneten die geringfügig Beschäftigten (auf 5,9 Prozent) und die Arbeitnehmer in Teilzeit bis 20 Stunden (auf 13 Prozent).

Quelle: Statistisches Bundesamt

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