Jobzufriedenheit: Wertschätzung ist Trumpf

22 Mai 2017 - Das Lesen dieses Beitrages dauert 5 Minuten

Arbeitsmarkt

Die neue Studie "Jobzufriedenheit 2017" im Auftrag der ManpowerGroup enthüllt es: Wertschätzung im Unternehmen ist Trumpf. Mehr als 90 Prozent der Befragten wünschen sich Anerkennung durch den Chef, ebenso wie sein regelmäßiges und aufrichtiges Feedback. Und Job hin, Leistung her - beinahe genauso viele Beschäftigte würden sich zudem über mehr Interesse an ihrer Person freuen.
Was bedeuten diese Ergebnisse? Nicht Geld macht glücklich, sondern Vertrauen und Anerkennung stehen im Zentrum der Begehrlichkeiten. Wer also seine Talente auf Dauer im Unternehmen halten will, sollte sich mit den sozialen Kompetenzen der Führungskräfte im Betrieb auseinandersetzen. Wir haben es hier mit einem entscheidenden Faktor des Employer Branding zu tun, der es mit der klassischen Werbepalette aus allerlei Benefits und flexibler Arbeitszeitgestaltung allemal aufnehmen kann.

Die Arbeitnehmer von heute setzen den Ergebnissen der Studie zufolge auch auf Gemeinsamkeit und Austausch, knapp zwei Drittel wünschen sich häufiger Teamevents und mehr als drei Viertel sehen die Führungskräfte als persönlichen Mentor in Sachen Fortbildung und Motivation. Weiterhin wünschen sich die Beschäftigten mehr Verantwortung im Job - und auch dieses Begehren hat mit Vertrauen zu tun.   Fazit: Kontrolle mag gut sein, Vertrauen und Wertschätzung hingegen halten wichtige Köpfe im Unternehmen.

Quelle: Eigener Bericht mit Material aus der Studie "Jobzufriedenheit 2017". Zur Studie: http://bit.ly/1SnioxB

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