Den Content gibt es für Millennials gratis dazu

5 August 2019 - Das Lesen dieses Beitrages dauert 6 Minuten

Digitalisierung

Schwer zu beeindrucken und noch härter für sich zu gewinnen: Millennials.

Die Generation Y, den meisten unter dem Namen Millennials oder digital Natives bekannt, sind die anspruchsvollste Zielgruppe des deutschen Arbeits- wie Konsummarktes. Sie sind hoch gebildet, anspruchsvoll und besitzen eine scheinbar grenzenlose Kaufkraft. Auf dem Arbeitsmarkt sind sie nicht weniger anspruchsvoll. Sie bestehen auf ein gutes Gehalt, noch bessere Benefits sowie Gleitzeit und mindestens ein optionales Home-Office-Angebot. Dieses Gehalt landet immer seltener in der Riesterrente oder Aktienanlagen. Die Investitionsmöglichkeiten der Millennials sind vielschichtig und nicht mit den Optionen anderer Generationen, wie z. B den Babyboomer zu vergleichen. Millennials investieren und denken anders. Kurzfristige Investitionen in das neueste iPhone oder in die nächste Städtereise sind wahrscheinlicher als das langfristige Sparen mit einem Bausparvertrag. Am liebsten investieren digitale Natives jedoch in neue Technologien. Die smarte Zahnbrüste verbunden mit einer Smartwatch sendet ihre Daten in die Health App, die wiederrum sendet die in die Cloud. Direkt abgespeichert neben den neusten Urlaubsbildern. Internet Flatrate, Social Media und Co. machen eine ständige Verbindung mit der Außenwelt möglich. Dieser starke Medienkonsum kann, und sollte, von Unternehmen genutzt werden.

So bietet das Internet mit sozialen Netzwerken wie Twitter, Instagram und Co. einen direkten Draht zum nächsten Kunden und das sollte ausgenutzt werden.

Ebenso nutzen Millennials ihre neugewonnen Möglichkeiten. Kompromisslos wird ein Mehrwert von Dienstleister, Arbeitgeber und dem eigenen persönlichen Umfeld gefordert. Ausgestattet mit einem weiterentwickelten Verstand wurden Millennials schnell zur der meist gefürchtetsten Zielgruppen. Denn die hohe Fehlerquote, in Kombination mit einer gut vernetzten Community lässt Marketing wie Sales Strategen schnell zittern. Dennoch stellt sich die Frage: wie erreicht man diese Zielgruppe effektiv, zielsicher und vor allem fehlerfrei? Es ist so einfach wie kompliziert: mit gutem Content.

Content-Marketing-Strategie: die W-Fragen

Um das Gefahrenpotenzial bei dem nachhaltigen Gewinn von Millennials zu senken empfiehlt sich auch hier eine detaillierte Zielgruppenanalyse der zukünftigen Nutzer. Für was muss sich meine Zielgruppe interessieren, um auf meinen Content, Produkt oder Dienstleistung aufmerksam zu werden? Welche Charaktereigenschaften und Merkmale zeichnet meine Millennials-Zielgruppe aus und wo könnte mein Angebot, bzw. mein Content, gesichtet werden. Dabei lässt sich das Alter durch die Zugehörigkeit zu bestimmten Jahrgängen leicht einschränken. Von 1981 bis 1996 reicht die Altersspanne bei Millennials. Bei der Eingrenzung des Geschlechtes, besonders beim visuellen Content, ist jedoch Vorsicht geraten. Ein zunehmend starkes Bewusstsein zum Thema Geschlechterdiskriminierung stößt bei Marketing- und Sales Aktionen immer häufiger auf eiserne Kritik des Gegenübers. Auch von Unternehmen könnte man, laut Generation Y, eine weiterentwickeltes Grundverständnis zu allen ethnischen und moralischen Themen erwarten.

Keine Generation ist so gewillt, sich mit Unternehmen im direkten Kontakt auseinander zu setzen wie die digital Natives. Social-Media-Kanäle machen es möglich. Community-, Social Media- und Content Manager können dafür sorgen, dass diese so anspruchsvolle Zielgruppe interessiert bleibt.

Wer also von Millennials profitieren möchte, der braucht ein gesellschaftliches Bewusstsein, eine detaillierte Zielgruppenanalyse und eine gute Content-Strategie.

Das Ziel vor Augen in der digitalen Welt

Ist das Ziel gesetzt und die Zielgruppe analysiert steht dem Marketing Mix aus E-Commerce, gutem Content Marketing und Management nichts mehr im Wege, oder etwa doch? Ob man nun die Brand Awareness, Sales oder die Interaktionen mit der Homepage steigern möchte ist egal. Wer seine Ziele erreichen möchte, braucht einen vordefinierten Weg. Denn die Vielfalt an Möglichkeiten die Millennials über Content-Schöpfungen zu erreichen ist gigantisch.

Der richtige Content Marketing Mix ist auch hier entscheidend, nicht jede Zielgruppe lässt sich über Snapchat oder Facebook einfangen.

Ob an einzelne Themen festgebunden, mit Storytelling, Studien, Informationen zur Weiterbildung, mit eigenem Interesse, Produktinformationen oder eine Kombination aus mehreren obengenannten Optionen. Die Wege in die Herzen der Millennials sind vielfältig.

Die drei wichtigsten Kernelemente sind die Inhalte, die kreative Ausarbeitung und der Mehrwert des Contents. Mit dem Mobiltelefon in der Hand ist der neuste Content, und der nächste Kauf, nur einen Swipe entfernt. Es gilt nicht das Rad neu zu erfinden, sondern Zielgruppen angepasst, mit eigenem Branding den nächsten Trend und, vielwichtiger, Nerv der Zielgruppe zu erwischen.

Guter Content darf altbekannt und erfrischend neu sein. Je nach Thematik lassen sich Content-Konzepte aus der Vergangenheit ebenso wieder verwenden wie neue Trends. Kreativität ist gefragt und ein kritischer Blick auf das Ergebnis. Wichtige Eckpunkte, die kontrolliert werden müssen, sind das Branding, die Zielsetzung, die Erfüllung der Bedürfnisse der Zielgruppe und das Feedback.

Keine Angst vor Feedback und Emotionen

Google Bewertungen, Kommentarsektionen und verlinkte Postings können auf Unternehmen durchaus beängstigend wirken. Und trotzdem werden Unternehmen keine ehrlichere Feedbackquelle finden, als die direkten Kommentare des Content-Konsumenten und Kunden.

Schließlich geht es bei einer emotionalen Bindung ans Unternehmen auch immer um Emotionen. Und diese können und müssen sich in Social Media bemerkbar machen. Diese Art der emotionalen Bindung kann auf einer oder mehreren emotionalen Appellen entstehen. Entscheidend ist auch hier die Planung, auf der das Content-Management beruht. Ob professionelles, informatives Kurzvideo zu Funktionalität des Produktes oder eine humorvolle Vorstellung, egal, welches emotionale Aufbereitung des Contents angestrebt wird, sie sollte stimmig mit vergangenem und zukünftigem Content sein.

Dieser durchgängige harmonisierte Content entsteht nicht nur durch die obengenannten Vorbereitungsmaßnahmen. Sie entsteht ebenso nach der Veröffentlichung. Analysieren sie ihr Feedback und die bereitstehenden Informationen. Dementsprechend sollten sie auch Nachbesserungen in Erwähnung ziehen. So kann nachhaltiger Content für eine der schwierigsten Zielgruppen geschaffen werden.

Verwandte Beiträge

refresh Weitere Beiträge