Wissen bleibt Macht - Digitale HR-Services erhöhen die Zufriedenheit der Beschäftigten

30 Oktober 2019 - Das Lesen dieses Beitrages dauert 8 Minuten

Digitalisierung

Inzwischen steht es an quasi jeder Häuserwand: Die Einführung digitaler Tools entlastet die HR eines Unternehmens signifikant, denn gerade wiederkehrende Abläufe können bequem standardisiert und automatisiert werden. Auf diese Weise wird für die Personalmanager elementarer Raum für die wirklich wichtigen Dinge der Personalarbeit geschaffen – und davon gibt es in Zeiten des Fachkräftemangels und der revolutionären Entwicklung des Recruitings mehr als genug. Trotz alledem gibt es in Deutschland weitaus mehr als ein gallisches Dorf, welches sich wider aller Vorteile der digitalen Moderne noch immer verweigert. Ein seltsames Gebaren, gerade auch hinsichtlich des wachsenden Kostendrucks, welchem sich die Hälfte der befragten HR-Spezialisten ausgesetzt sieht. Digitale Angebote für HR können nämlich neben Zeit auch Geld sparen, die Prozesse straffen, Doppelarbeiten vermeiden und auch die Fehlerquote senken. So leben viele Personalabteilungen weiterhin in paradoxen Zuständen, indem sie etwa einerseits Personaldaten digital erfassen und auf der anderen Seite die Personalakten noch immer raumgreifend und zeitfressend in vielen Papierordnern verwalten. Merke: Der Studie zufolge verwaltet gerade einmal ein Drittel der Unternehmen in unserem Land sowohl die Personaldaten als auch Personaldokumente digital – und die Hälfte sieht sich aktuell noch nicht in der Lage, die Herausforderungen durch digitale Veränderungen erfolgreich anzugehen.

Digitale HR-Services: Zufriedene Mitarbeiter, treue Mitarbeiter

Digitale Lösungen automatisieren übrigens nicht nur langatmige Verwaltungsprozesse in der Personalabteilung, sie sparen nicht nur Zeit und Geld. Sie bieten auch den Beschäftigten im gesamten Unternehmen neue Möglichkeiten durch bedarfsgerechte und individuelle Services wie insbesondere eine digitale Wissensdatenbank als leicht zugängliche Informations-Drehscheibe. Sagenhafte 85 Prozent der Befragten outen sich als Anhänger einer solchen Wissensdatenbank – und dies zurecht! So können beispielsweise individuelle Fragen der Beschäftigten rasch und automatisiert beantwortet werden, Dokumente können ohne Zeitverzögerung eingesehen werden und Formulare sind in Sekundenschnelle abrufbereit. Dies alles führt zu einer größeren Zufriedenheit der Belegschaft, die Mitarbeiter erfahren diesen Service als nützlich und zeitsparend.


Ähnlich verhält es sich mit persönlichen elektronischen Schließfächern für jede/Beschäftigte/n, in welchen alle personalrelevanten Dokumente sicher hinterlegt sind. Der Zugriff darauf ist einfach und kann von jedem Gerät aus erfolgen. Die Mitarbeiterin/der Mitarbeiter muss nicht mehr jedes einzelne Dokument aufwändig bei der Personalabteilung anfordern und es kann auch kein sensibler Vorgang mehr auf dem Post- oder E-Mail-Weg verloren gehen oder in falsche Hände geraten. Der Clou: jedes persönliche Schließfach kann mit vertrauenswürdigen Personen geteilt werden, zum Beispiel mit dem eigenen Steuerberater. Angesichts all dieser Vorteile ist es kein Wunder, dass die Mehrheit der Befragten ein elektronisches Schließfach für einen gelungenen Beitrag zur Mitarbeiterzufriedenheit hält.

Fazit

Elektronische Lösungen werden sich auch in den Personalabteilungen deutscher Unternehmen durchsetzen, der Weg dahin ist jedoch an vielen Orten noch weit. Ein gutes Argument, sich den digitalen Segnungen zu öffnen, ist das Thema Mitarbeiterzufriedenheit. Die besprochene Studie zeigt auf, wie wichtig moderne HR-Services für eine glückliche Belegschaft sein können. Und wer glücklich ist, der bleibt.

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