Workshops im Unternehmen interessant gestalten

4 Juni 2019 - Das Lesen dieses Beitrages dauert 2 Minuten

Weiterbildung
Im professionellen Kontext wirkt der spielerische Ansatz auf berufstätige Menschen befremdlich. Dabei vergessen viele, dass das Spielen die beste Art und Weiße ist, um zu lernen. Berufliche Weiterbildungen finden häufig in internen oder externen Workshops statt. Diese sind in den vergangenen Jahren zu unangenehmen Dauervorträgen verkommen, dass das nicht so sein muss, zeigen die viele neue Modellansätze.

Die Alternative und der Strukturwandel

Die Tools wie das Anti-Problem, World Café und Lego Play Serious sind die neue Konkurrenz zu klassischen Methoden. Nie zu vor wurde in deutschen Unternehmen so viel gespielt, getobt und gebaut. Workshops beinhalten mehr als nur die berufliche Fortbildung im Fokus. Vielmehr werden Workshops dazu genutzt, um festgefahrene Probleme zwischen den Teilnehmern zu bewältigen. Neben der immer gleichen Kerneigenschaft interaktiver und produktiver zu sein, verbinden sie Mitarbeiter auf einer ganz neuen Ebene. Professionelle Umgangsformen sind bei zwischenmenschlichem Problem oft ein Hindernis. In dem sich alle Teilnehmer auf die angebotene Methodik einlassen, begeben sie sich auf dieselbe Kommunikationsbasis. Dort angekommen wird es für Arbeitgeber und Arbeitnehmer einfacher hierarchische Aufteilungen zu vergessen, sich ausschließlich des Kernes des Problems zu widmen.

Die berufliche Fortbildung der Mitarbeiter genießt wachsendes Interesse am Arbeitsplatz. Mit dieser wachsenden Nachfrage sind Trainer, Personaler und Manager gefordert, um den Bedürfnissen und Beruf des Mitarbeiters gerecht zu werden. Denn schon zu lange herrscht in Branchen ein Mangel an Fachkräften. So sollten Unternehmen bemüht sein, ein breiteres berufsbegleitendes Angebot zu schaffen und die Mitarbeiterentwicklung wieder in den Mittelpunkt zu stellen.

Spielerisch und kinderleicht

Der neuste Ansatz um Weiterbildungen und Workshops interaktiv zu gestalten stammt von Eigenland. Das gleichnamige Produkt vereint spielerische, multisensorische, digitale und intuitive Elemente. In der Vorbereitungsphase wird Thema und dazugehörige Thesen ausgearbeitete.. Diese Thesen werden dann mit unterschiedlichen Edelsteinen bewertet. Die Bewertung findet anonym auf einem großen Brettspiel statt. Anschließend zählt der Moderator die Anzahl der Edelsteine auf dem Brett aus. Nun verbindet das Spiel im Anschluss noch mathemaische und psychologische Parameter mit ein. Auf dieser Basis erreichnet, definiert und priorisiert ein Programm die Themen, die zu besonderen Spaltung oder Spannungen im Team führen. Eigenland ist ein gute Maßnahme um jeden anonym zu Wort kommen zu lassen. Mit einem Moderator können so die schwierigsten Thesen bearbeitet werden.

Gemeinsam gestalten ist bei allen Methoden im Seminar oder Workshop wichtig. Das Vermitteln von Wissen steht nicht mehr so stark in Vordergrund wie noch vor ein paar Jahren. Viel öfter bedarf es neuen Lösungen um altbekannte Probleme endlich zu bewältigen.

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