Änderungen für Frauen in 2018

10 Januar 2018 - - Das Lesen dieses Beitrages dauert 5 Minuten
Gesetzliche Änderungen & Urteile
Im personalwirtschaftlichen Bereich gibt es im Neuen Jahr insbesondere zwei wichtige Änderungen, welche sich im Kern auf Frauen beziehen.

1. Seit dem 6. Januar 2018 haben Arbeitnehmer/innen im Rahmen des Entgelttransparenzgesetzes in Unternehmen mit mehr als 200 Beschäftigten einen individuellen Auskunftsanspruch hinsichtlich der Kriterien für das eigene Entgelt, das Entgelt vergleichbarer Kollegen - und der Höhe des Vergleichsentgelts. Dieser Anspruch gilt für Männer und für Frauen, Grundgedanke des Gesetzes ist allerdings das weiterhin im Mittel niedrigere Entgelt für Frauen in Deutschland. Der genannte Auskunftsanspruch soll die Entgeltstrukturen in den Betrieben transparent machen und in der Folge das Prinzip „gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ befördern.

2. Seit Jahresbeginn gilt das Mutterschutzgesetz zum ersten Mal auch für Schülerinnen und Studentinnen. Eine weitere Änderung im Gesetz: Künftig ist Arbeit an Sonntagen und Feiertagen und fortan sind Arbeitszeiten bis 22 Uhr erlaubt, wenn die Schwangere damit einverstanden ist. Mit dieser Regelung sollen nach Aussagen der Bundesregierung Benachteiligungen von Frauen während und nach der Schwangerschaft vermieden werden.

Quelle: Eigener Bericht/Material der Bundesregierung

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