Betriebsrentenstärkungsgesetz wirkt auf Grundsicherung im Alter

Gesetzliche Änderungen & Urteile

Das Betriebsrentenstärkungsgesetz regelt auch einen Sachverhalt, von dem bisher kaum die Rede war, welcher allerdings erhebliche Auswirkungen für Alters- oder Erwerbsminderungsrentner mit Grundsicherung hat: es gilt seit 1.1.2018 ein monatlicher Freibetrag in Höhe zwischen 100 Euro und 208 Euro für Alterseinkünfte, die auf freiwilligen Einzahlungen beruhen. In der Folge können Betroffene ihre zusätzliche Altersvorsorge zum guten Teil behalten, ohne dass ihnen die Kürzung der Grundsicherung droht.
Konkret dürfen Bezieher kleiner Renten zusätzlich zur Grundsicherung monatlich bis zu 100 Euro aus freiwilliger Altersvorsorge behalten. Wer höhere private Renten erhält, für den sind nun 30 Prozent des 100 Euro übersteigenden Betrages anrechnungsfrei. Allerdings darf der gesamte Freibetrag höchstens die Hälfte des so genannten Eckregelsatzes betragen. – für 2018 läge der Höchstfreibetrag also bei 208 Euro.


Quelle: Eigener Bericht


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