Vorruhestand: Entschädigung von Ehrenamt bleibt anrechnungsfrei

21 August 2017 - - Das Lesen dieses Beitrages dauert Minuten
Steuer

Wer aus einem Ehrenamt in der Kommunalpolitik oder der Sozialversicherung eine Aufwandsentschädigung erhält, muss diese auch in Zukunft nicht auf eine etwaige vorzeitige Altersrente anrechnen lassen. Diesen vorerst bis zum 30.9.2020 gültigen Beschluss fasste nun der Bundesrat mit Blick auf die vielen ehrenamtlich tätigen politischen Funktionäre wie Bürgermeister, Stadträte oder Gemeinderäte in unserem Land. In die Regelung einbezogen sind auch ehrenamtliche Funktionäre der gesetzlichen Sozialversicherung wie zum Beispiel die Mitglieder der Selbstverwaltungsorgane.

Hat eine Aufwandsentschädigung jedoch nicht den Ersatz von Zeit- und Mehraufwand im Blick, sondern jenen des konkreten Verdienstausfalls, so gilt sie als Hinzuverdienst und wird auf eine vorzeitige Altersrente angerechnet.

Quelle: Eigener Bericht mit Material des Deutschen Bundesrates und der Deutsche Rentenversicherung

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