Haushaltshilfen oft nicht angemeldet

6 Mai 2019 - Das Lesen dieses Beitrages dauert 4 Minuten

Arbeitsrecht

Viele Privathaushalte beschäftigen Haushaltshilfen als Minijobber, die moderne Arbeitswelt lässt in vielen Fällen auch kaum eine andere Wahl. Die Minijobzentrale wies nun darauf hin, dass diese geringfügig Beschäftigten im Privathaushalt oftmals nicht bei der Minijob-Zentrale angemeldet sind – die Mehrzahl dieser Haushaltshilfen arbeitet nach neuesten Erhebungen weiterhin schwarz.

Dabei sind die Risiken vor allen Dingen für die als Arbeitgeber auftretenden Privatpersonen sehr hoch, man denke alleine an einen möglichen Unfall während der Arbeitszeit. Sollte es dazu kommen, so haftet der Arbeitgeber am Ende alleine. Natürlich kommt auch bei nicht angemeldeten Haushaltshilfen zunächst die Unfallversicherung für die Kosten auf, doch diese können vom Arbeitgeber zurückgefordert werden, wenn die Haushaltshilfe schwarzgearbeitet hat. Das kann im Einzelfall extrem teuer werden und ganze Existenzen ruinieren.

Daher ist es dringend zu empfehlen, jede Haushaltshilfe im Privathaushalt bei der Minijobzentrale anzumelden.

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