„Minijobber“ aus dem Ausland

25 August 2017 - - Das Lesen dieses Beitrages dauert 3 Minuten
Arbeitsrecht

Soll ein/e geringfügig Beschäftigte/r aus dem Ausland beschäftigt werden, muss vor Beschäftigungsbeginn vom Arbeitgeber geklärt werden, ob für diese/n das deutsche Recht zur sozialen Sicherung gilt oder jenes seines Herkunftslandes. Eine geringfügige Beschäftigung bei der Minijobzentrale wird angemeldet, wenn das deutsche Sozialversicherungsrecht gilt und nur dann gelten die Regelungen für die sozialversicherungsrechtliche Beurteilung nach deutschem Recht. Ansonsten gelten die Bestimmungen des jeweiligen ausländischen Staates.

Ist der/die Kandidat/in im Ausland versichert und kann die entsprechende Entsendebescheinigung A1 des ausländischen Sozialversicherungsträgers vorlegen, so gelten die sozialversicherungsrechtlichen Regelungen dieses Staates.

Kann dieser Nachweis nicht erbracht werden, muss der Arbeitgeber weiter prüfen, welches Recht angewendet wird. Die deutsche Minijob-Zentrale ist für derartige Prüfungen nicht zuständig

Ferner benötigt der/die Kandidat/in sowohl eine Aufenthalts- als auch eine Beschäftigungserlaubnis für Deutschland.

Quelle: eigener Bericht

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