Neues zur steuerlichen Förderung der Elektromobilität

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Neues zur steuerlichen Förderung der Elektromobilität

Ende 2016 erläuterte ein Schreiben des Bundesfinanzministeriums (BMF) die steuerliche Förderung von Elektromobilität im Straßenverkehr mit Blick auf die Anwendung der entsprechenden Vorschriften im Einkommensteuerrecht und im Bereich der Lohnsteuer.

Nun liegt ein ergänzendes Schreiben des BMF vor, in welches bestimmte Vereinfachungen eingearbeitet wurden. Ein wichtiger Punkt: Wenn Arbeitnehmer bei ihrem Arbeitgeber ihre privaten Elektrofahrräder aufladen, stellt dies keinen Arbeitslohn mehr dar. Voraussetzung ist, dass es sich tatsächlich um ein Elektrofahrrad handelt und nicht um ein Kraftfahrzeug; der Motor des Fahrgerätes darf also nur Geschwindigkeiten bis 25 km/h unterstützen.

In Sachen Dienst-PKW gibt es eine Vereinfachung. Für das elektrische Aufladen eines Dienst-Pkw beim Arbeitnehmer werden von der Finanzverwaltung für die Kalenderjahre 2017 bis einschließlich 2020 bestimmte monatliche Pauschalen als steuer- und beitragsfreier Auslagenersatz zugelassen. Gibt es eine zusätzliche Lademöglichkeit beim Arbeitgeber, so betragen diese für Elektrofahrzeuge 20 Euro und für Hybridelektrofahrzeuge 10 Euro. Ist keine zusätzliche Lademöglichkeit beim Arbeitgeber vorhanden, so gelten für Elektrofahrzeuge 50 Euro und für Hybridelektrofahrzeuge 25 Euro.

Quelle: Schreiben des Bundesfinanzministeriums vom 26.10.2017

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