Sinkende Beiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung

16 Oktober 2017 - - Das Lesen dieses Beitrages dauert 1 Minuten
Gesetzliche Änderungen & Urteile

Deutschland geht es blendend, die Wirtschaft boomt und die Beschäftigung ist auf hohem Niveau. Dies soll sich nun auch in Form sinkender Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung im kommenden Jahr bemerkbar machen. Der Schätzerkreis zur Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung hat nun beschlossen, dass der durchschnittliche Zusatzbeitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung in 2018 um 0,1 auf 1,0 Prozent sinken soll. Dieser zusätzliche Beitrag ist von den Arbeitnehmern alleine zu bezahlen.

Das Votum im Schätzerkreis war allerdings uneinheitlich, der GKV-Spitzenverband sah im Gegensatz zu Bundesgesundheitsministerium und Bundesversicherungsamt keine Notwendigkeit für eine Absenkung des durchschnittlichen Zusatzbeitrages für das kommende Jahr.
Ebenfalls uneinig war das Gremium mit Blick auf die Ausgaben des Gesundheitsfonds, hier sah der GKV-Spitzenverband mit 227,2 Milliarden Euro für 2017 und 237,3 Milliarden für 2018 ebenfalls andere Zahlen als Bundesgesundheitsministerium und Bundesversicherungsamt mit 226,4 respektive 236,2 Milliarden Euro. Einvernehmen gibt es aber hinsichtlich der Einnahmen des Fonds, hier schätzt das Gremium 216 Milliarden für 2017 und 222,2 Milliarden für 2018.

Quelle: GKV-Schätzerkreis

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