Urteil zum Vaterschaftsurlaub für lesbische Frau

1 Februar 2018 - - Das Lesen dieses Beitrages dauert 1 Minuten
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Eine lesbische Französin hatte Vaterschaftsurlaub für das Kind ihrer Lebensgefährtin beantragt, was ihr Arbeitgeber ablehnte. Die Frau fühlte sich diskriminiert und zog vor Gericht. Nun hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte die Klage der Frau als offensichtlich unbegründet abgewiesen. Zur Begründung hieß es, die die Frau sei nicht aufgrund ihres Geschlechts oder ihrer sexuellen Orientierung benachteiligt worden. Vielmehr stehe Vaterschaftsurlaub nur leiblichen Vätern zu.

Quelle: Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte, Urteil mit Az. 46386/10

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