Versorgung im PKV-Basistarif gesichert

27 November 2019 - Das Lesen dieses Beitrages dauert 2 Minuten

Arbeitsrecht

Die Bundesregierung hält die Sicherstellung der ärztlichen beziehungsweise zahnärztlichen Versorgung im Basistarif der Privaten Krankenversicherung (PKV) für gewährleistet. 2017 und 2018 habe es bundesweit jeweils rund 40 Beschwerden gegeben, denen abgeholfen werden konnte, teilte die Bundesregierung mit. Im Ergebnis sei kein einziger Fall bekannt, bei dem ein Versicherter im Basistarif endgültig nicht oder nicht zu den gesetzlichen Konditionen behandelt worden sei. Die weitere Entwicklung werde jedoch beobachtet. Sofern die Zahl der Beschwerden zunehmen sollte, würden gesetzliche Änderungen geprüft.

In den PKV-Basistarif können Versicherte unter bestimmten Bedingungen wechseln, wenn sie etwa nicht in der Lage sind, den regulären Beitrag zu zahlen. Der Basistarif bildet den Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) nach.

Wie aus der Antwort hervorgeht, waren Ende Juni 2019 insgesamt 32.214 Personen im PKV-Basistarif versichert. Der Anteil der Beihilfeberechtigten im Basistarif lag Ende 2018 bei 17,8 Prozent. Bei rund 59 Prozent der Versicherten wurde der Beitrag wegen Hilfebedürftigkeit im Sinne des Sozialrechts halbiert. Zum Ende des Jahres 2018 wurde den Angaben zufolge bei 18.894 Versicherten im Basistarif der Beitrag halbiert.

Quelle: Bundesregierung

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