„Learnability“ ist Trumpf

Arbeitsmarkt

In der Arbeitswelt 4.0 wächst der Bedarf an neuen Qualifikationen rasant, andere Fähigkeiten verlieren demgegenüber schnell an Bedeutung. Die sogenannte Learnability wird in diesem Zusammenhang zum Erfolgskriterium für die Unternehmen und ihre Beschäftigten. Learnability ist die Fähigkeit, seine Kenntnisse im Laufe des Berufslebens weiterzuentwickeln und immer wieder neuen Entwicklungen anzupassen.

Laut einer Studie der ManpowerGroup gehen Arbeitgeber davon aus, dass 65 Prozent der Jobs, welche die ab 1995 Geborenen künftig ausüben werden, heute noch nicht einmal existieren. Neugier und Lernbereitschaft sind also unbedingte Voraussetzungen, damit sich Arbeitnehmer an neue Rahmenbedingungen anpassen können.

Auch in den Augen der Arbeitnehmer gewinnt der Wunsch nach Weiterbildung und dem Erwerb neuer Kompetenzen an Bedeutung. Eine weitere Umfrage der ManpowerGroup ergab, dass 20 Prozent der Arbeitnehmer für 2017 den Karrierewunsch haben, Computerkenntnisse zu vertiefen, ein Plus von 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 39 Prozent der Befragten gab an, regelmäßig Weiterbildungen zu erhalten, 7 Prozent mehr als noch im Jahr 2015.

Quelle: Eigener Bericht mit Material der Manpower Group

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