Erneut weniger Arbeitsunfälle

17. Juli 2017

Gute Nachrichten von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung: Der Spitzenverband der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen vermeldet für das Jahr 2016 einen weiteren Rückgang der tödlichen Arbeitsunfälle. Im vergangenen Jahr starben 424 Menschen in Zusammenhang mit der Ausübung ihrer Erwerbsarbeit und somit 46 weniger als 2015. Auf dem Arbeitsweg hatten im abgelaufenen Kalenderjahr 304 Versicherte einen tödlichen Unfall, im Jahr davor waren es noch 348 gewesen. Diese beiden Werte aus 2016 bedeuten einen neuen Tiefststand.

Angestiegen ist in 2016 hingegen die Anzahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle und zwar um etwa 10.000 auf gut 866.000 Unfälle. 18.824 Versicherte erhielten im vergangenen Jahr erstmals eine Rente aufgrund eines Arbeits- oder Wegeunfalls, 2015 waren es noch 19.269 gewesen.

In der allgemeinen Unfallversicherung sind Arbeits- und Wegeunfälle meldepflichtig, wenn sie zu einer Arbeitsunfähigkeit von mehr als drei Tagen oder zum Tode führen. In der Schüler-Unfallversicherung besteht Meldepflicht, wenn ein Schul- oder Schulwegunfall eine ärztliche Behandlung notwendig macht oder zum Tod führt.

Quelle: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)