Warum flexible Arbeitszeiten und betriebliche Altersvorsorge Voraussetzung für zufriedene Mitarbeiter sind

Institut für Personalforschung und fidelis HR veröffentlichen aktuelle Studie zur Bedeutung von Benefits für Arbeitnehmer

21. April 2016

Würzburg, 21. April 2016. – Flexible Arbeitszeitmodelle sowie die betriebliche Altersvorsorge sind Benefits, die Mitarbeiter heute von ihrem Arbeitgeber als Selbstverständlichkeit erwarten. Dies ist eine der zentralen Erkenntnisse der aktuellen Studie ‚Benefit Management - mehr als nur betriebliche Sozialleistungen?‘, die das Institut für Personalforschung der Hochschule Pforzheim und fidelis HR, einer der führenden Anbieter im HR Outsourcing, gerade veröffentlicht haben.

Der Studie zufolge führen diese beiden Benefits zwar nicht zu einer verstärkten Zufriedenheit der Mitarbeiter, sie müssen jedoch vorhanden sein, damit zusätzliche Benefit-Angebote ihre Motivationswirkung überhaupt entfalten können. Weiterbildungsangebote im Unternehmen sowie die Möglichkeit, im Home Office zu arbeiten, sind weitere Benefits, die Unternehmen ihren Mitarbeitern anbieten sollten, wenn sie die Grundzufriedenheit ihrer Mitarbeiter sicherstellen möchten. Daran schließt sich die zentrale Studienerkenntnis an, dass nur ein durchdachtes und zielgerichtetes Benefit-Konzept zum Unternehmenserfolg beiträgt.

Standard-Benefits reichen nicht aus

„Die zentralen Studienergebnisse decken sich weitestgehend mit den Erkenntnissen aus unserer Studie ‚Erfolgsfaktor Benefit Management‘, für die wir im Sommer 2015 mehr als 100 Personalentscheider befragt haben“, so Jörg John, Geschäftsführer der fidelis HR. "Weit verbreitete ‚Standard-Benefits‘, wie zum Beispiel die betriebliche Altersvorsorge, sind Pflichtprogramm. Sie reichen jedoch nicht aus, um qualifizierte Mitarbeiter anzuziehen und zu halten - hier ist Individualität gefragt. IT-gestützte Benefit Management Systeme bieten neben flexiblen und transparenten Benefit-Portfolios, die sich der Lebensphase und Bedürfnislage der Mitarbeiter anpassen, vor allem eine effektive Kostenkontrolle und Nutzungsstatistiken, die eine zielgerichtete Steuerung des Benefit-Angebots ermöglichen. Wir erleben in diesem Bereich bei vielen Unternehmen, auch im Mittelstand, eine verstärkte Nachfrage“, führt John weiter aus.

Über die Studie

Vom 9. September bis zum 18. Oktober 2015 hat das Institut für Personalforschung eine Online-Befragung von 244 Arbeitnehmern in ganz Deutschland durchgeführt um zu untersuchen, welche Benefits in der Praxis existieren und welche von den Beschäftigten gewünscht werden. Zudem wurde die Wirkung der Benefits analysiert, unter anderem in Hinsicht auf die Arbeitgeberattraktivität und die Mitarbeiterbindung. 16% der Befragten gehören der Generation Babyboomer an, 36,1% der Generation X, 29,1% der Generation Y und 0,8% der Generation Z (18% keine Angabe). In die Untersuchung wurden alle freiwilligen Zusatzleistungen, die ein Unternehmen seinen Beschäftigten anbietet, einbezogen. Die Auswertung der Ergebnisse erfolgte durch das Institut für Personalforschung unter Leitung von Professor Dr. Stephan Fischer.

Die Trendstudie ‚Erfolgsfaktor Benefit Management‘ kann hier kostenlos angefordert werden.