Mitarbeiterkommunikation – von oben herab

20 August 2019 - Das Lesen dieses Beitrages dauert 3 Minuten

Personalmanagement

„Es genügt nicht zur Sache zu reden, man muss zu den Menschen reden.“, sagte einst Stanislaw Jerzy Lec, polnischer Schriftsteller und Jurist. Besonders gut übertragen lässt sich dieses Zitat auf die, häufig stark vernachlässigte, Kommunikation und gegenseitige Wahrnehmung zwischen Führungskraft und Mitarbeiter. Der täglicher Austausch über Projekte, Small Talk und sach- sowie fachspezifischen Themen führen oftmals zu einem unangenehmeren Gespräch. Die Meinungsverschiedenheiten und Konfrontationen gehören im Berufsalltag dazu. Nur gehört dieser Abschnitt des Gespräches, oft zu den Passagen, welche gerne vermieden werden möchten. Durchaus verständlich; ist die Kritik und Feedback an der eigenen Arbeit oder der Person doch immer irgendwo persönlicher Natur. Drauf folgt bei vielen Mitarbeitern Frust, Missmut über die Situation und einschließend steigender Gesprächsbedarf. Bleibt das klärende Gespräch aus und die Situation unbereinigt, neigen einige Arbeitnehmer dazu die Freude an der Arbeit zu verlieren. Für den Vorgesetzten gilt es, dies unbedingt zu vermeiden.

Eine sachliche Konfrontation ist keine Seltenheit. Infolgedessen sollten sich das Management mit einer klaren und direkten Kommunikation intensiver beschäftigen, damit auch die kritischen Gespräche nicht unnötig ausarten. Denn es lohnt sich. Die passenden Kommunikation-Tools unterstützen einen nicht nur im täglichen Umgang, sondern fördern auch das Vertrauen in die eigene Kompetenz, Unternehmenskultur und die Employee Experience. Mit dem passenden Kommunikations-Tool lässt sich fast jede Konfrontation angenehmer gestalten - und so gut wie jedes Problem lösen.

Der Flurfunk oder die Gerüchteküche als Ersatzquelle

Vermeiden lässt sich das Kommunizieren mit den Mitarbeitern ohnehin nicht. Ein reger Flurfunk und eine brodelnde Gerüchteküche sind die ersten Vorzeichen von schlechter interner Kommunikation. Werden benötige keine guten subjektiven Informationsquellen bereitgestellt, nehmen sich Menschen viel Interpretationsfreiraum, um sich verschiedenste Szenarien schlüssig zu erklären. Ferner gilt auch hier: es kann nicht nicht kommuniziert werden. Anzumerken ist, dass auch mit einer guten Kommunikation zwischen Vorgesetztem und Mitarbeiter der Flurfunk nie ganz abgelöst werden kann. Der Vorgesetzte kann nur beeinflussen ob der Flurfunk eher einem Klatsch-und-Trasch-Magazin gleicht oder normalem Small Talk zwischen Kollegen.

Am wichtigsten sind die Art der Kommunikation und die Qualität der Informationen. Dabei ist der Umgangston genauso wichtig wie die Inhalte.

Wenn der Chef von oben herab kommuniziert

Die erfahrenen Mitarbeiter werden dieser Art von Vorgesetzten bereits begegnet sein: kommuniziert wird von oben herab. Es wird von oben herab kommuniziert. Ein arroganter Umgangston, gepaart mit einer Kritik- und Beratungsresidenz, treibt auch die geduldigsten Mitarbeiter in den Wahnsinn. Denn bei dieser Art der Kommunikation geht es nicht um den Inhalt, sondern den eigenen Status. Ein großes Netzwerk, viel Verantwortung und ein durchschnittlich besseres Gehalt haben wohl viele Führungskräfte gemeinsam. Doch diese Kriterien teilen die Verantwortungsträger nicht in gut oder schlecht ein. Entscheidend ist - neben Erfahrung und fachlicher Kompetenz, die Fähigkeit gut kommunizieren zu können.
Und diese Fähigkeiten entscheiden über eine positive oder negative Employee Experience.

Digitale Unterstützung hilft bei zwischenmenschlichen Problemen

Kommen einem zwischenmenschliche Probleme in den Sinn, sehen die meisten befragten Arbeitnehmer die Lösung nicht in der IT-Abteilung. PeopleDoc hat sich mit diesen digitalen Lösungen beschäftigt und erklärt, wie die Employer Experience und die interne Kommunikation verbessern können.

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