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Teufelskreis Great Resignation: Druck steigt weiter

-Lesezeit: 3 Minuten
Studie: Great Resignation sorgt für mehr Druck

Die Great Resignation wirkt sich immer stärker auf den täglichen Arbeitsalltag aus. Druck und Unzufriedenheit steigen weiter. Die Burn-out Gefahr nimmt zu.

Great Resignation befeuert Druck

Die UiPath Office Worker Survey 2022 lässt keine Zweifel aufkommen: Der Druck und die Unzufriedenheiten unter den Mitarbeitern*innen nehmen. Der Katalysator und Treiber ist die sogenannte Great Resignation.

Der Umfrage zur Folge spüren Angestellte*innen einen stärkeren. Aus zweierlei Gründen. Zum einen haben eine Vielzahl an Kollegen*innen gekündigt. Zum anderen, bedingt durch die Kündigungswelle, müssen Aufgaben übernommen werden, die nicht zur ursprünglichen Stellenbeschreibung gehören. Auf 93 Prozent der Befragten trifft das zu.

Diese Mehrarbeit hat noch weitere Auswirkungen auf die Angestellten*innen. 53 Prozent gaben an, dass sie nicht mehr wissen, was Ihr genauer Arbeitsbereich ist.

Ursachen für Unzufriedenheit

In Deutschland gaben 20 Prozent der Befragten an, dass Sie aktiv auf der Suche nach einem neuen Arbeitgeber sind. Hauptgrund: Die Vereinbarkeit von Job und Familie gestaltet sich immer schwieriger. Weitere Gründe für einen Wechsel in Deutschland sind laut der Studie folgende:

  • Durchführung von zeitraubenden Verwaltungsaufgaben
  • Wenig Möglichkeiten zur Entwicklung neuer Fähigkeiten
  • Kaum Schulungen zur Förderung von vorhandenen Kompetenzen

Globaler Blick

Nicht bloß in Deutschland wächst der Druck durch die Great Resignation. Auch in anderen Ländern der Welt steigt das Frustrationslevel. Die Studie ermittelte drei besorgniserregende Fakten:

  1. 93 Prozent der weltweit Befragten fühlen sich mindestens einmal pro Woche erschöpft am Ende eines Arbeitstages.
  2. Hohe Maß an Frustration aufgrund sich wiederholender Aufgaben wie Beantworten von E-Mails bei 33 Prozent.
  3. Steigende Unzufriedenheit wegen monotoner Tätigkeiten wie Planen von Meetings (32 Prozent) und Eingeben von Daten (24 Prozent)

Schlüssel raus aus der Krise

Bleibt die Frage: Wie wirken Unternehmen der Great Resignation schnellstmöglich entgegen? Ein Schlüssel zum Erfolg ist die Digitalisierung von Arbeitsprozessen. Dadurch werden Prozesse nicht bloß entschlankt. Sondern Mitarbeiter*innen haben wieder Zeit, sich auf Ihre eigentlichen Aufgaben zu fokussieren.

Die Folge: eine gestiegene Motivation, mehr Kreativität und eine Minimierung der Burn-out-Gefahr. Eine Digitalisierung von Prozessen reicht in einem Unternehmen durch alle Abteilungen wie beispielsweise der HR – Abteilung.

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