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Vom Hype zum Haftungsrisiko: Warum HR-KI ab August Chefsache sein muss

Przygotowanie działów HR do przyszłości rynku pracy: trendy w planowaniu zatrudnienia w Europie w 2026 roku

Die Zeit des unbeschwerten Experimentierens ist vorbei: Künstliche Intelligenz (KI) ist im europäischen HR-Alltag angekommen und zwingt Unternehmen zu einem radikalen Umdenken. Da der bevorstehende EU AI Act den unregulierten Einsatz von Algorithmen beendet, wandelt sich das Thema für das Management derzeit rasant vom technologischen Hype zum handfesten Haftungsrisiko. Wer seine HR-Prozesse jetzt nicht zur Chefsache macht, verliert den Anschluss. HR-Verantwortliche nutzen die Technologie derweil immer strategischer, um sich von zeitraubenden Routineaufgaben zu befreien, wie der aktuelle „HR & Payroll Pulse“-Survey des führenden europäischen HR- und Payroll-Dienstleisters SD Worx unter mehr als 5.900 HR-Managern und 16.500 Beschäftigten in 16 Ländern belegt.

Der Drang zur Modernisierung spiegelt sich deutlich in den Budgets wider: Nahezu die Hälfte (48 Prozent) der deutschen HR-Verantwortlichen investiert mittlerweile gezielt in KI-Lösungen – ein massiver Sprung im Vergleich zum Vorjahr mit 38 Prozent. Besonders dynamisch zeigen sich in der europaweiten Betrachtung mittlere Unternehmen mit 250 bis 2.499 Mitarbeitenden, von denen bereits 57 Prozent Geld in die Hand nehmen. Vier von zehn Organisationen ernten bereits heute die Früchte dieser Investitionen und sehen klare, messbare Ergebnisse.

    Die perfekte Symbiose: Effizienz für die Maschine, Empathie für den Menschen

    Entgegen der oft gehörten Befürchtung geht es den europäischen Unternehmen nicht darum, den Faktor Mensch komplett zu ersetzen. Gefragt ist die intelligente Kollaboration. HR-Profis setzen auf ein hybrides Modell, bei dem die KI die Vorarbeit leistet und der Mensch die Kontrolle behält. Besonders deutlich wird diese geteilte Verantwortung in der Lohn- und Gehaltsabrechnung, wo bereits 40 Prozent der Arbeitgeber auf die Symbiose aus Mensch und Maschine setzen. Ein ähnliches Bild zeigt sich in der Personaleinsatzplanung mit einer gewünschten KI-Unterstützung von 39 Prozent sowie im Bereich Reporting & Analytics, wo 38 Prozent auf smarte Algorithmen zur Datenanalyse vertrauen. Gleichzeitig bleibt die klare Trennlinie bestehen: Emotionale und zutiefst menschliche Bereiche wie das Wohlbefinden der Mitarbeitenden und die psychische Gesundheit wollen 51 Prozent der Arbeitgeber auch in Zukunft rein in menschlichen Händen wissen.

      Prozesse im Wandel und der „Faktor Skill“

      Um Platz für diese neue Ära zu machen, krempeln Unternehmen ihre Strukturen um: 45 Prozent passen ihre Arbeitsprozesse und Workflows aktiv an, um eine KI-gestützte Arbeitswelt zu schaffen. Dass dieser Wandel auch die Belegschaftsstruktur beeinflusst, ist kein Geheimnis mehr: 47 Prozent der Befragten geben an, dass KI bereits den Bedarf an bestimmten traditionellen Rollen oder Aufgaben verringert. Umso wichtiger wird die Qualifizierung: 44 Prozent der Arbeitgeber investieren konsequent in Weiterbildungen, um die KI-Kompetenzen ihrer Teams zu stärken.

        Countdown zum 2. August: Der EU AI Act fordert Leitplanken

        Mit dem technologischen Fortschritt wächst auch die Verantwortung. Ab dem 2. August 2026 verschärft der EU AI Act die Regeln für den Einsatz von Hochrisiko-KI in Europa drastisch – insbesondere in den Bereichen Transparenz, Risikomanagement und Governance. Gleichzeitig ist die Debatte um den Zeitplan in Bewegung. Aktuell liegt ein Antrag vor, die Frist für die Regulierung von Hochrisiko KI auf den 2. Dezember 2027 zu verschieben. Formal beschlossen ist das bislang nicht. Klar ist jedoch schon jetzt: Unternehmen sollten sich nicht auf mögliche Verschiebungen verlassen, sondern ihre HR KI-Nutzung rechtzeitig sauber dokumentieren und regelkonform aufstellen.

        „Heute berichten bereits 47 Prozent der Arbeitgeber, dass ihr Unternehmen über Richtlinien für den ethischen und verantwortungsvollen Umgang mit KI im Personalwesen verfügt. Das ist ein guter erster Schritt. Jetzt gilt es jedoch, einen robusten Governance Rahmen mit klaren Regeln, eindeutig definierten Verantwortlichkeiten und verlässlicher Rechenschaftspflicht aufzubauen“, erklärt Tilman Rotberg, Geschäftsführer von SD Worx Deutschland. „Den größten Nutzen aus KI ziehen Unternehmen, wenn sie die Technologie zielgerichtet und mit messbaren Ergebnissen einsetzen. Durch die Automatisierung von Routineaufgaben gewinnen Mitarbeitende mehr Zeit für Tätigkeiten mit höherer Wertschöpfung. Deshalb sollten Unternehmen nicht nur in Tools investieren, sondern auch in Schulungen und Change Begleitung, damit Mitarbeitende und Führungskräfte KI vertrauensvoll nutzen können. Eine klare Kommunikation darüber, wie sich Rollen durch KI verändern, bleibt dabei unerlässlich.“

          Länder-Ranking: Wer führt die KI-Revolution an?

          Beim Thema KI-Reifegrad – gemessen an Faktoren wie Investitionen, Weiterbildung und Prozessanpassung – zeigt Europa ein deutliches Nord-Süd-Gefälle. Norwegen führt die europäische Liste als absoluter KI-Aufsteiger des Jahres und Spitzenreiter an, dicht gefolgt von Irland und Großbritannien, die die Top Drei komplettieren. Nur knapp am Podium vorbei schafften es Polen und Schweden auf den Plätzen vier und fünf. Deutschland liegt im europäischen Mittelfeld, während Kroatien und Serbien am Ende der Skala rangieren und bei der Adaption derzeit noch hinterherhinken. 

            Über die internationale “HR & Payroll Pulse” Studie

            SD Worx, ein führender Anbieter für HR Services in Europa, unterstützt Unternehmen aller Größen in Fragen rund um Personal und Gehalt. Grundlage dieser Meldung ist die Studie „HR Payroll and Pulse 2026“. Die Befragung fand vom 27. Januar bis 15. Februar 2026 in 16 europäischen Ländern statt. Insgesamt wurden 5.936 Arbeitgeber beziehungsweise HR Verantwortliche und 16.500 Arbeitnehmer:innen befragt. In Deutschland nahmen 460 Arbeitgeber und 1.500 Arbeitnehmer:innen teil.

              Über SD Worx

              SD Worx ist überzeugt, dass Erfolg bei Menschen beginnt. Erfolgreiche Mitarbeitende sind nicht nur fundamental für ein erfolgreiches Unternehmen, sondern auch für eine starke Gesellschaft. Gemeinsam mit seinen Kunden gestaltet SD Worx erfolgreiches HR-Management, von dem Arbeit, Leben und Gesellschaft profitieren.

              Als führender europäischer Partner für HR- und Payroll-Lösungen bietet SD Worx Software, Services und Expertise in den Bereichen Payroll & Reward, Human Capital Management und Workforce Management. SD Worx ist tief in Europa verwurzelt und prägt seit acht Jahrzehnten gemeinsam mit seinen Kunden – großen und kleinen Arbeitgebern – die Arbeitswelt, um Mitarbeiterengagement zu fördern, das den Erfolg im Kern ihrer Unternehmen vorantreibt.

              Rund 105.000 kleine, mittlere und große Unternehmen in Europa vertrauen auf die Expertise von SD Worx. SD Worx berechnet die Gehälter von ca. 6. Millionen Mitarbeiter:innen und gehört zu den fünf führenden Anbietern weltweit. 2025 hat SD Worx einen konsolidierten Umsatz von 1,307 Milliarden Euro erwirtschaftet.

              Mehr Infos auf www.sdworx.com / Folg uns auf LinkedIn

              Pressekontakt

              Marija Ustinova
              Marija UstinovaPR & Communications Manager+49 (0)157 30 34 64 24