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KI: Zwei Drittel aller Beschäftigten arbeiten effektiver – Unsicherheit im Umgang bleibt

SD-Worx-Studie: Viele Arbeitnehmende profitieren von KI, wünschen sich aber mehr Transparenz, Unterstützung und klare Leitplanken

AI PR

Künstliche Intelligenz sorgt dafür, dass Beschäftigte bereits jetzt mehrheitlich effektiver arbeiten: Laut der aktuellen Studie „HR & Payroll Pulse 2026“ von SD Worx sagen 68 Prozent der europäischen KI-Nutzenden, dass sie dank der Technologie bessere Ergebnisse erzielen. Gleichzeitig zeigt die Untersuchung jedoch auch: Beschäftigte erwarten mehr Orientierung im Umgang mit KI durch ihre Arbeitgeber.

Europa- und Deutschlandweit nutzen derzeit knapp 30 Prozent der Arbeitnehmenden KI mindestens einmal pro Woche zur Unterstützung ihrer Arbeit. Besonders Führungskräfte setzen zunehmend auf KI: Für jede zweite Führungskraft in Deutschland ist sie inzwischen häufiger Teil des Arbeitsalltags, bei den Berufseinsteigern trifft das dagegen nur auf 21 Prozent zu.

    Nur jede:r zweite Arbeitnehmende fühlt sich ausreichend unterstützt

    Das bedeutet jedoch nicht, dass KI völlig in deutschen Belegschaften angekommen ist. Generell erleben zwar viele Beschäftigte bereits Vorteile durch KI, fühlen sich aber noch nicht ausreichend befähigt, das Potenzial vollkommen ausnutzen. Viele Beschäftigte sind etwa unzufrieden damit, wie KI-Systeme zeigen, wie sie zu ihren Ergebnissen kommen. Mit 64 Prozent fordern hier nahezu zwei Drittel aller deutschen Befragten hier Nachbesserungen.

    Schon seit Februar 2025 müssen Arbeitgeber sicherstellen, dass Beschäftigte, die KI-Systeme nutzen oder betreuen, über ausreichende KI-Kompetenz verfügen. Es geht dabei nicht darum, alle Mitarbeitenden zu KI-Expert:innen zu machen. Entscheidend ist, dass sie Chancen, Grenzen und Risiken der Technologie verstehen.

    Ob KI im Arbeitsalltag produktiv und verantwortungsvoll eingesetzt wird, hängt stark von der Unterstützung durch den Arbeitgeber ab. Dazu gehören nicht nur technische Schulungen, sondern auch klare Regeln, praktische Orientierung sowie ein Verständnis für die Chancen, Grenzen und Risiken der Technologie. Europaweit erhält jedoch nur gut die Hälfte der KI-Nutzenden ausreichend Unterstützung, um die nötigen Fähigkeiten für den sinnvollen Einsatz von KI zu entwickeln. 

      Ein Viertel fühlt sich bezüglich KI am Arbeitsplatz abgeholt

      Entsprechend verwundert es nicht, dass trotz wachsender KI-Nutzung viele Beschäftigte hierzulande das Gefühl haben, derzeit noch weiterhin vor allem auf ihre eigenen Fähigkeiten vertrauen zu müssen. Mit 46 Prozent fühlt sich weniger als die Hälfte ausreichend gerüstet für die Arbeit mit KI. Mehr noch: Nur weniger als ein Viertel – lediglich 22,6 Prozent – geben an, dass ihr Arbeitgeber ihnen im vergangenen Jahr ein Training für die Arbeit mit KI angeboten hat.

      Für Arbeitgeber ist das ein deutlicher Hinweis, dass Nachholbedarf besteht. Erfolgreiche KI-Einführung bedeutet nicht nur, neue Tools bereitzustellen. Unternehmen müssen auch die Fähigkeiten stärken, mit denen Beschäftigte KI-Ergebnisse einordnen, kritisch prüfen und verantwortungsvoll nutzen können. KI-Kompetenz ist mehr als technisches Anwendungswissen. Es geht auch um die Kenntnis rechtlicher Vorgaben.

        Transparenz wird Pflicht

        Denn: Seit dem 2. August greifen weitreichende zusätzliche Transparenzanforderungen im Rahmen des EU AI Acts. Nutzer:innen müssen dann etwa erkennen können, wenn sie mit KI interagieren, etwa bei einem Chatbot. Bestimmte KI-generierte Inhalte müssen zudem gekennzeichnet werden, ebenso wie Deepfakes. Ab dem 2. Dezember 2026 gilt dies auch in maschinenlesbarer Form, während gleichzeitig nicht einvernehmliche intime Inhalte ab diesem Zeitpunkt völlig verboten sind. Weitere zentrale Pflichten für Hochrisiko-KI-Systeme folgen 2027 und 2028. Die eigenen Beschäftigten für KI zu sensibilisieren, ist also ein absolutes Muss für Arbeitgeber.

          Über die internationale Studie „HR & Payroll Pulse 2026“

          SD Worx, ein führender Anbieter für HR Services in Europa, unterstützt Unternehmen aller Größen in Fragen rund um Personal und Gehalt. Grundlage dieser Meldung ist die Studie „HR & Payroll Pulse 2026“. Die Befragung fand vom 27. Januar bis 15. Februar 2026 in 16 europäischen Ländern statt. Insgesamt wurden 5.936 Arbeitgeber beziehungsweise HR-Verantwortliche und 16.500 Arbeitnehmer:innen befragt. In Deutschland nahmen 460 Arbeitgeber und 1.500 Arbeitnehmer:innen teil.

            Über SD Worx

            SD Worx ist überzeugt, dass Erfolg bei Menschen beginnt. Erfolgreiche Mitarbeitende sind nicht nur fundamental für ein erfolgreiches Unternehmen, sondern auch für eine starke Gesellschaft. Gemeinsam mit seinen Kunden gestaltet SD Worx erfolgreiches HR-Management, von dem Arbeit, Leben und Gesellschaft profitieren.

            Als führender europäischer Partner für HR- und Payroll-Lösungen bietet SD Worx Software, Services und Expertise in den Bereichen Payroll & Reward, Human Capital Management und Workforce Management. SD Worx ist tief in Europa verwurzelt und prägt seit acht Jahrzehnten gemeinsam mit seinen Kunden – großen und kleinen Arbeitgebern – die Arbeitswelt, um Mitarbeiterengagement zu fördern, das den Erfolg im Kern ihrer Unternehmen vorantreibt.

            Rund 105.000 kleine, mittlere und große Unternehmen in Europa vertrauen auf die Expertise von SD Worx. SD Worx berechnet die Gehälter von ca. 6. Millionen Mitarbeiter:innen und gehört zu den fünf führenden Anbietern weltweit. 2025 hat SD Worx einen konsolidierten Umsatz von 1,307 Milliarden Euro erwirtschaftet.

            Mehr Infos auf www.sdworx.com / Folg uns auf LinkedIn

            Pressekontakt

            Marija Ustinova
            Marija UstinovaPR & Communications Manager+49 (0)157 30 34 64 24